• Erbliche Krankheiten
    Hier seien nur zwei genannt: Chondrodystrophie – der dysproportionierte Kleinwuchs – hierbei ist das Längenwachstum der Röhrenknochen gestört, d.h. Arme und Beine stark verkürzt, während Kopf und Stamm annähernd normal sind. Bei der Osteogenesis imperfecta – die sogenannte Glasknochenkrankheit – findet sich eine stark erhöhte Knochenbrüchigkeit. Es ereignen sich dabei sogar schon in der Gebärmutter die ersten Knochenbrüche. Die vielen Knochenbrüche führen meist sehr frühzeitig zu starken Behinderungen und Gehunfähigkeit.

  • Morbus Paget
    Diese nicht allzu seltene Krankheit einzelner oder mehrerer Knochen (3% aller Männer über dem 40.Lebensjahr sind betroffen) führt zu einem stark erhöhtem, überstürzten Knochenumbau. Die Ursache ist unbekannt. Die normalen Knochenformen verändern sich dadurch: Vergrößerung des Schädels („Hut wird zu klein“), Verkrümmung der langen Extremitätenknochen.

    Oft ist zunächst der Verlauf unbemerkt und schleichend und oft erst erkennbar durch äußerlich sichtbare Deformitäten oder Knochenbrüche. Röntgenbilder helfen, entsprechende Veränderung festzustellen. Außerdem ist im Blut meist die aus dem Knochen kommende Alkalische Phosphatase erhöht. Die Behandlung erfolgt mit Bisphosphonaten.

 

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