Störungen des Eisenstoffwechsels mit vermehrter Eisenablagerung in verschiedenen inneren Organen (Leber, Bauchspeicheldrüse) können auch Gelenkveränderungen ähnlich einer Rheumatoiden Arthritis hervorrufen (= Hämochromatose).

Betroffen sind vor allem die Fingergrundgelenke des Zeige- und Mittelfingers. Diese Erkrankung beruht auf einem genetischen Defekt im Eisenstoffwechsel. Neben Messung stark erhöhter Eisenwerte und Eisenspeicher im Blut kann heute auch der Gendefekt selbst nachgewiesen werden. Röntgenologisch sichtbare Veränderungen treten erst spät im Krankheitsverlauf auf.

Als Therapie werden regelmäßige Aderlässe durchgeführt, um die Eisenüberladung im Körper abzubauen. Patienten mit Diabetes mellitus können gelegentlich unter schmerzhafter Einsteifung der Schultergelenke leiden.

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